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Berlin calling … #rp14

Meine erste Teilnahme an der  re:publica

Ich bin noch immer ganz begeistert und habe so ein kleines “Nachwehengefühl”,  wenn ich an Berlin denke… !

Zuerst wusste ich nicht, ob es für mich das Richtige ist, mir eine Karte für die re:publica zu kaufen und die Reise nach Berlin anzutreten. Ich hatte keine Ahnung, ob ich da richtig bin, ob sich der Aufwand lohnt, ob ich dort etwas erlebe, was mich auch weiter bringt und ob es mir überhaupt gefällt.

Ich wurde eines Besseren belehrt und bin jetzt schon sicher, dass ich auch im nächsten Jahr dabei sein werde.

Man macht es nicht, aber ich nehme das Fazit für mich persönlich vorweg und sage: “Großartig”!

Warum so großartig?

Ich bin bereits Sonntag mit dem Auto angereist, um dem Verkehrschaos zu entgehen, was super geklappt hat. Habe gegen späten Nachmittag mein zentrales Hotel am Potsdamer Platz bezogen und mich abends mit einem lieben Bekannten getroffen, der mir Kreuzberg bei einem Spaziergang und einem leckeren Essen im “The Bird” gezeigt hat. Das war schon mal ein toller Einstand.

Nach einer erholsamen Nacht, habe ich den Montagvormittag zu meinem privaten Touristen- Tag erklärt… Habe zwar sowohl den Bundestag, als auch das Brandenburger Tor etc. schon zig Mal gesehen, aber ich war lange nicht in Berlin und habe mich drüber gefreut, alles mal wieder zu erkunden und auf eigene Faust durch die Stadt zu bummeln (mein 7- Tages- BVG-Ticket hat mir das sehr erleichtert).

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Gegen Nachmittag war ich dann auch nicht mehr alleine und traf die ersten bekannten Gesichter aus der Heimat. Nach einem tollen Bummel durch “Mitte”, einem leckeren Essen beim Italiener und einem chilligen Ausklang des Abends im “Haus am See”, stand dem ersten Tag der Konferenz nichts mehr entgegen.

Ein ganz persönlicher Rückblick..

Der erste Tag war toll, da voller Eindrücke… !

Ich kam an der STATION, dem Veranstaltungsgelände an, bekam mein Bändchen, mein Badge (Namensschild) und betrat zum ersten Mal das Gelände. Sehr beeindruckend, wenn man es noch nie gesehen hat.

Ich musste mich erstmal orientieren in der großen “Innenhalle”, in der es sowohl “Messestände”, als auch zahlreiche Möglichkeiten der “Ruhe” gab. So konnte man sich auf den sog.  “Affenfelsen” entspannt hinsetzen, seinen Laptop oder sein Handy -an den unzähligen Mehrfachsteckdosen- aufladen, arbeiten, sich austauschen, oder an einem der (Messe-) Stände informieren.

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Von dort aus ging es nach allen Seiten zu den zig “Stages”, auf denen es die gesamte Zeit über Vorträge/ Podiumsdiskussionen (Sessions/ Panels)  zu den unterschiedlichsten Themen gab.

Schöner als innen zu sitzen fand ich allerdings bei Sonnenschein den Innenhof, der mit seinen unterschiedlichen Sitzgelegenheiten für jeden den richtigen Anlaufpunkt für Smalltalk und Kontaktpflege bot, aber auch Getränke- und Essensstände bereithielt. Egal, ob im Liegestuhl oder auf der Dachterrasse, überall konnte man nett sitzen und mit Leuten ins Gespäch kommen bzw. etwas schlendern und “spazieren gehen”.

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Besonders gefreut habe ich mich auch darüber, meinen Bruder Sascha (mobilegeeks.de) zu treffen, den ich selten sehe, da er in Taiwan lebt. Allerdings war es gar nicht so einfach, sich mit ihm mal 5 Minuten in Ruhe zu unterhalten, da er als einer der bekanntesten deutschen Blogger ewig unzählige Interessierte/ Presse um sich hatte. Dennoch nahm er sich die Zeit nicht nur für mich persönlich, sondern auch dafür, mich einer Reihe sehr netter Leute vorzustellen. So verbrachte ich den Abend unter anderem auf Grund seiner Einladung auf der Dachterasse des Amano Hotels im Rahmen des “Mlove Salons”.

Der anschließende Versuch, an der Afterparty auf dem Gelände der STATION teilzunehmen, fiel leider ins Wasser, da alle Bars (außer der Jägermeisterbar) geschlossen hatten- angeblich soll es noch eine “HINTER” der Bühne gegeben haben, die aber keiner gefunden hat, weswegen wir mit zwei Großraumtaxen zu einer belgischen Bierbar fuhren und dort noch eine nette Zeit verbrachten.

Day 2

Auch der zweite Tag brachte viele Eindrücke mit sich. Neben dem Besuch  einiger Vorträgen (ich gebe zu, es hätten sicherlich mehr sein können), fand sich immer wieder Zeit zum Quatschen und Kennenlernen.  Klar war es dennoch toll, neben dem Panel meines Bruders zum Thema ” Lohnt sich Onlinejournalismus eigentlich noch- Das Problem der Monetarisierung”, auch Sascha Lobos kritische “Rede zur Lage der Nation”, oder Stefan Evertz/ Florian Krakau´s/ Vivian Pein´s und Stefanie Aßmann´s Vortrag zum Thema Barcamps und deren mögliche Entwicklung zu lauschen.

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Immer wieder wurde und werde ich gefragt: “Hast du dir denn auch David Hasselhoff angesehen?” – NEIN, habe ich nicht! Im Gegensatz zu Sascha und Jens (pottblog.de), hatte ich keine VIP Karten zum “meet and greet” im Vorfeld und die Hauptveranstaltung auf Stage 1 war derartig überfüllt, dass ich ehrlich gesagt wieder gegangen bin und -JA, ich war auch zu feige zu Klaas Heufer-Umlauf zu gehen, der quasi neben mir auf der Dachterrasse stand.  :-)

Den Abend des zweiten Tages verbrachte ich in netter Gesellschaft mit Gesprächen beim Blog´n´Burger im Hard Rock Café am Ku´damm und im Keyser Soze in Mitte.

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Letzter Tag

Dann war leider auch schon Donnerstag und somit der letzte Tag der re:publica gekommen.

Dieser war jedoch extrem lustig und in vielerlei Hinsicht lecker !

Er begann mit einem zweiten Frühstück, zu dem Acer in die Home Base Lounge geladen hatte. In entspannter Atmosphäre traf ich hier auf Oliver Berger (bricktopia.de),  der Alexandra Böckelmann von Acer, Achim Hepp (achimhepp.de/ allesfoursquare.de) und mir seine Schatztruhe -seinen Legokoffer- öffnete und einen Einblick gab, in das, was sich mit Hilfe der Figuren alles nachstellen lässt, welche Sonderanfertigungen er z.B. von Sascha Lobo im Repertoire hat und wie sich Lego für Marketingzwecke verwenden lässt.

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Nachdem ich am Abend zuvor schon mit einem Limousinenservice zum Hotel zurück gebracht wurde, bot der Rückweg von Acer zur STATION in puncto Transportmittel ein weiteres Highlight. Ich durfte zum ersten Mal in meinem Leben in einer Rikscha Platz nehmen und wurde ganz entspannt zurück gefahren.

An der re:publica angekommen, stand eine Gruppe Besucher um eine Ape. In der Mitte des kleinen Auflaufs hatten “Jung- Bierbrauer” (beer4wedding.de), Kästen ihres selbstgebrauten Bieres aufgestellt und verteilten diese kostenlos zum Probieren. Es war zwar eigentlich erst Mittagszeit, aber dennoch eine nette Sache und ein leckeres Rotbier.

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Im Anschluss fand im Mercure-Hotel direkt gegenüber des Einganges zur rp das sogg. “#Sweetup” statt, eine Süßigkeitendegustation im kleinen Kreis, bei der es darum ging, Bewertungen für die kleinen Leckereien, die kostenlos angeboten wurden, abzugeben.

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Als auch dieser Programmpunkt beendet war, schaffte ich es gegen Nachmittag doch auch endlich mal das Gelände zu betreten, um dort noch einige Gespräche zu führen und festzustellen, wie lang die (nerdige) Schlange zur “Droidcon” ist. Ich hätte gern noch die Abschlusskeynote von Sascha zum Thema “The Future of Mobile” gesehen bzw. zeitgleich den Vortrag von Eva Horn über “Das Entlieben in Zeiten des Internets” verfolgt.

Da beide Veranstaltungen arg voll waren und ich ehrlicher Weise von den vergangenen Tagen und den Eindrücken auch etwas geschafft war, entschied ich mich nach einem kleinen Zwischenstopp am Stand von “BWjetzt” (da trafen sich zwischendurch “rein zufällig” immer alle auf ein kostenloses, per Tweet zu zahlendes #Freubier) dafür, den Rückweg ins Hotel anzutreten, um mich frisch zu machen für den letzten Abend.

Nicht, dass ich den ganzen Tag nicht schon genug gegessen und geschnuckert hätte, es ging nach einem kurzen “last-minute- Shoppingabstecher” ins XXL- Redo-Restaurant zum “Steak-Geek-Dinner” und letztlich in eine Kölschbar zum Absacker.

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Nach einer letzten Nacht im Hotel gings dann am Freitagmorgen zurück nach Waltrop, und damit war sie leider auch schon vorbei, meine erste re:publica. Da sie mir aber soo gut gefallen hatte, gehe ich jetzt einfach mal fest davon aus, dass, wenn es sich einrichten lässt, ich auch im nächsten Jahr wieder teilnehmen werde !

8 Gedanken zu „Berlin calling … #rp14“

  1. also das keine Bar bei der Afterparty am Dienstag offen war (außer die Jägermeisterbar) war ein komisches Gerücht… denn wir haben bis ca 1 Uhr an einer sehr großen gestanden und leckere Drinks gehabt ;)

  2. Na, sowas, da waren wir midnestens 3* beim selben ‘Sideevent’ und haben uns nicht kennengelernt. (Wird sicher mal nachgeholt) Die #rp ist halt überwältigend ;)

  3. Mensch, ich hatte kein #freubier… Und der Achim ist jedes Mal mit einer tollen Frau unterwegs.
    Gut, dass die #rp14 gefallen hat!

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